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Praxis für Angst- und Paniktherapie, Berlin


Regina Suchet       staatl. geprüfte Angsttherapeutin


Verhaltenstherapie

in der Gemeinschaftspraxis
Marienstr.25, 10117 Berlin-Mitte

Tel. 030 / 30 10 61 55
Email: ReginaSuchet@aol.com


Informationen zu meiner Person


Damit Sie sich schon jetzt ein Bild von mir machen können, möchte ich Ihnen in den folgenden Zeilen ein paar Informationen zu meiner Person und meiner durch eigene Betroffenheit speziellen Verbindung zur Erkrankung "Angststörung" und meiner Motivation als Therapeutin geben.

geboren 1961 im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein;

nach dem Abitur 1980-1983 Ausbildung zur Kinderkrankenschwester;

1984 -89 Konzentration auf die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter von 2 Kindern;

Frühjahr 1990 Beginn des Studiums der Sozialpädagogik in Kiel;

Herbst 1990 Umzug nach Berlin;

1991 Fortsetzung des Studiums in Berlin bis 1994: Abschluss: Diplom-Sozialpädagogin;

1994 - 1999 Mitarbeit als Sozialpädagogin in verschiedenen sozialen Projekten;

1999 plötzliche eigene Erkrankung an einer Angststörung - Aufgabe des Arbeitsplatzes;

Juli 2000 - 2001 befristete Teilzeitanstellung in einem sozialen Projekt;

Sommer 2001 Beginn der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie - Sommer 2003 Abschluss durch staatliche Prüfung - Zulassung als Therapeutin;

Herbst 2003 Eröffnung der eigenen verhaltenstherapeutisch orientierten psychotherapeutischen Praxis mit dem Schwerpunkt: Angststörungen;

Nach diesem kurzen stichpunktartigen Überblick zu meinem Werdegang, möchte ich nun noch ein paar Sätze zu meiner eigenen Angsterkrankung schreiben.

Wie aus heiterem Himmel weckte mich in einer Nacht Anfang 1999 eine heftige Panikattacke aus dem Schlaf . Da ich überhaupt nicht wußte was mit mir geschieht, dachte ich nur:"Jetzt werde ich sterben". Was ich ebenfalls noch nicht ahnte war, dass dies der Einstieg in meine mehrere Jahre anhaltende Angsterkrankung bedeutete. Die seit dieser Nacht mehrmals täglich auftretenden heftigen Attacken rissen mich von einem Tag zum anderen aus meinem gewohnten Leben. Ich konnte plötzlich weder zur Arbeit gehen, noch Einkaufen, Kochen etc., sprich meine Kinder ausreichend versorgen, sondern sass wie "das Kaninchen vor der Schlange" irgendwo in der Wohnung rum, ängstlich auf die nächste Attacke wartend.

Nach ein paar Wochen ohne Besserung, blieb mir in meiner Verzweiflung nur der Weg in die Klinik, in der ich mir Hilfe erhoffte. Und wirklich ging es mir dort plötzlich viel besser. Erste Angstbewältigunsübungsversuche während des Klinikaufenthalts machten mir jedoch schnell klar, dass die Attacken leider nur innerhalb der Klinik ausblieben.

So stand ich dann nach der Entlassung auch wieder genauso hilflos und ausgeliefert den Attacken gegenüber wie am Anfang. Mehrere Therapeuten, die ich in den nächsten Wochen aufsuchte, übrigens ebenfalls.

Da also auch hier scheinbar keine wirkliche Hilfe zu finden war, begann ich mir Unmengen an Fachliteratur zum Thema "Angststörungen" zu kaufen. Begann zu verstehen, was wann und warum geschah und versuchte im Selbsttestverfahren die Attacken in den Griff zu bekommen.

Die Zeit verging; Fortschritte, Rückfälle und 2 Klinikaufenthalte folgten; und nach ca. einem entsetzlich langem quälendem Jahr schien ich auf dem sicheren Weg der Besserung angekommen zu sein.

Also dachte ich, es ist an der Zeit zurück ins normale Leben zu starten und suchte mir eine neue Arbeit. Und obwohl ich nur eine Teilzeitstelle angenommen hatte, fühlte ich mich schon nach kurzer Zeit total überfordert; die Symptome wurden wieder schlimmer und eine Depression kam hinzu; 6 Wochen hielt ich durch, dann stand ich wieder vollkommen verzweifelt mit gepackter Tasche vor der Notaufnahme der Klinik.

Während des Klinikaufenthalts wurde mir klar, was diesen heftigen Rückfall ausgelöst hatte und das ich zukünftig noch vorsichtiger sein müßte, sprich meine Belastbarkeit noch sehr begrenzt war. Also vereinbarte ich mit meinem Arbeitgeber zunächdst eine weitere Reduzierung meiner Arbeitszeit, um mich ganz langsam wieder an Belastungen zu gewöhnen.

Trotz allem war und blieb es in den nächsten Monaten schwierig. Ein ständiges Auf- und Ab. Aber meine neue Strategie funktionierte diesmal besser und ich erlitt keine weiteren großen Rückfälle, sondern lernte immer besser mit den noch auftretenden Attacken oder manchmal auch nur Einzelsymptomen umzugehen und sie weiter zu reduzieren.

Nach Ablauf des Arbeitsvertrages im Sommer 2001 stellte sich nun für mich die Frage: Wie geht es weiter? und zu dieser Frage gesellten sich Fragen wie: Warum habe ich überhaupt eine Angststörung bekommen?Was für einen Sinn hat diese jahrelange Quälerei gehabt? Kann ich aus diesen ganzen entsetzlichen Erfahrungen etwas Sinnvolles machen?

Und so entschloss ich mich die schrecklichste Zeit meines Lebens rückblickend umzudeuten, in etwas sehr Gutes und Wertvolles. Erfahrungen, die ich sonst nie hätte machen können und die ich nun an andere von Angst Betroffene integriert in ein Therapiekonzept weitergeben könnte.

Ich machte also die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, um durch den Abschluss die Zulassung als Therapeutin zu erhalten und begann im Herbst 2003 mit meiner Arbeit als Angsttherapeutin.

In der Hoffnung auch Ihnen auf dem Weg aus der Angst behilflich sein zu können, verbleibe ich mit lieben Grüßen

Ihre Regina Suchet